Gruppenregeln bei Ausfahrten
- Motorradgruppen sollten i.d.R. nicht mehr als
fünf Fahrzeuge umfassen und sich
in Bezug auf Motorleistung relativ homogen
zusammensetzen.
- Die Gruppenmitglieder sollten sich über den
Streckenverlauf im Klaren sein und geeignetes
Kartenmaterial mitführen. Vor Fahrtaufnahme werden
Treffpunkte oder die Intervalle zu den
Fahrtpausen festgelegt.
- Vor Fahrtbeginn muss sichergestellt werden, dass
mindestens ein Erste-Hilfe-Set vorhanden ist.
- Die Führung der Gruppe sollte freiwillig
durch ein erfahrenes Mitglied übernommen werden.
Die nachfolgenden Positionen werden durch die Gruppe
festgelegt.
- Es wird während der Gruppenfahrt
ohne zwingenden Grund untereinander
nicht überholt.
- Es wird ein Sicherheitsabstand eingehalten, der
gefahrloses Anhalten ermöglicht. Zur rückwärtigen
Spiegelkontrolle kann innerhalb des Fahrstreifens
abwechselnd nach rechts und links versetzt gefahren werden.
- Wer das nachfolgende Krad nicht mehr im Rückspiegel
sieht, lässt sich etwas zurückfallen, um den
Anschluss wieder zu ermöglichen.
Bei Abzweigungen oder unklarer Strecke muss aber jedes voran
fahrende Mitglied mindestens warten, bis das
nachfahrende Mitglied durch erkennbare Zeichengebung
zu erkennen gibt, dass es den Streckenverlauf erkannt hat.
- Das Überholen fremder Fahrzeuge geschieht
auf eigene Verantwortung und ist nicht mehr
gruppenbestimmt. Zur Erleichterung eines zügigen
Überholvorganges auf der Autobahn für die gesamte
Gruppe wird das Freisperren durch das letzte Mitglied
bei zulässiger nachfolgender
Verkehrssituation empfohlen.
- Nach dem Überholvorgang besteht absolutes
Rechtsfahrgebot, um dem Nachfolgenden durch
Platzmachen das zügige Einscheren zu ermöglichen.
- Selbstfahrende Gäste bekommen den
Regeltext ausgehändigt und
erkennen die Gruppenregeln mit ihrer Anmeldung
an.