von Boxer-Dieter
Die Antifa-Stadtfahrt 2007 des MCFA ist dem 1. Stadtkommandanten von Berlin, Nikolaj Erastowitsch Bersarin gewidmet. Die Geschichte Berlins von 1945 ist untrennbar mit den letzten sieben Lebenswochen dieses Mannes verbunden, in denen er bestimmte, was in dieser Stadt zu geschehen hatte.
Nachdem wir einen Film über das Leben, das Wirken und den Unfalltod von Bersarin im Deutsch-Russischen Museum von Karlshorst gesehen haben, fahren wir zur Unfallstelle Alt-Friedrichsfelde/Straße am Tierpark, wo Nikolaj Bersarin am 16. Juni 1945 bei einem Motorradunfall - ungebremster Aufprall seiner Zündapp-Beiwagenmaschine KS750 mit einem sowjetischen LKW, Typ Ford 6 - tödlich verunglückte.
Über die Nikolaj-E.-Bersarin-Brücke am Landsberger Tor fahren wir zur Stadtgrenze, wo eine Giebelinschrift an einem eingeschossigen Haus an den Ort erinnert, den Einheiten der 5. Sowjetischen Stoßarmee am 21. April 1945 als erste bei der Eroberung Berlins passierten. Hier wird Dierk an historische Zeiten erinnern.
Nächster Halt ist die Petersburger Straße am Bersarinplatz vor dem ehemaligen Rathaus Friedrichshain. Eine schlichte Ehrung und Würdigung Bersarins wird die ehemalige Bürgermeisterin von Kreuzberg/Friedrichshain, Cornelia Reinauer, vornehmen.
Anschließend fahren wir zum Sowjetischen Ehrenmal und zur Gedenktafel an der Potsdamer Brücke.
Enden wird unsere diesjährige Antifa-Stadtfahrt am Haus Schulenburgring Nr. 2, wo Ralf mit Gästen einige Fakten klären will.